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Wie muss ich Antworten zum Thema Ehrlichkeit lesen?

Ich habe hier und in anderen Foren nach Ehrlichkeit gefragt. Die Fragen sind noch da und koennen weiterhin beantwortet werden. Und nicht weniger Antworter schrieben:”Ehrlichkeit ist krank”. Und Luegen sei sinnvoll oder gesund oder notwendig oder nicht zu vermeiden. Wenn das so ist, wie habe ich die Antwort auf diese Frage zu lesen oder ueberhaupt Antworten zum Thema Luegen zu verstehen?

8 Responses to Wie muss ich Antworten zum Thema Ehrlichkeit lesen?

  • nicht antworten sondern etwas psychologie studieren falls noch die kraft und vertrauen in dich hast —- wenn du vermoeend bist brauchst du nicht mehr zu luegen ,,, danach beluegen dich die anderen

  • Leider gehört es zum Spiegelbild unserer Gesellschaft das die Menschen immer weniger zur Ehrlichkeit neigen. Ehrlichkeit gilt als dumm.

  • Ich lüge nicht.Verschweigen,ja!
    Aber brauche nie überlegen was ich mal gesagt habe!
    Es kommt immer das selbe.Die Wahrheit kommt immer ans Licht,und wenn man lügt…ist es oft hinterher schlimmer als es sofort zu sagen,ändern kann man dann eh nichts mehr.

  • Wie @der Pate schon andeutete, geht es bei Ehrlichkeit in erster Linie um die Ehrlichkeit zu sich selbst!
    Aus dieser Selbstehrlichkeit resultiert letztlich alles andere, auch das, ob man einem anderen Menschen gewisse Dinge sagt oder nicht sagt. Resultiert eine Notlüge aus Selbstehrlichkeit, dann ist es eine Lüge, die keine negativen Auswirkungen auf alle Beteiligten haben sollte.
    Resultiert eine Lüge aber aus Selbstbetrug, dann ist sie negativ zu bewerten, denn sie wird auch negative Auswirkungen auf alle Beteiligten haben.
    Beispiel:
    Man möchte einem Kranken sagen, wie schlimm seine Krankheit ist.
    Wenn man ihn kennt, und man ehrlich zu sich selbst ist, dann weiß man, ob es besser für ihn ist, oder nicht, dass man es ihm sagt. Weiß man, dass es eigentlich besser für ihn wäre, es ihm zu sagen, und dass es auch seinem Willen entspräche es lieber wissen zu wollen, kann es sein, dass man sich selbst belügt und sich sagt, dass es einfacher für ihn sei, es nicht zu wissen, und man sagt es ihm darum nicht. Damit hat man es sich aber nur selbst einfacher gemacht, und an sich selbst gedacht statt an den Kranken. So eine Lüge hat negative Auswirkungen auf alle Beteiligten.
    Sagt man es ihm aber darum nicht, weil man ehrlich zu sich selbst weiß, dass es für IHN besser ist und seinen Wünschen entspricht, es nicht wissen zu wollen, dann ist es eine Lüge, die keine negativen Auswirkungen auf alle Beteiligten hat.
    Aus der Selbsterhlichkeit resultiert also durchaus manchmal auch eine Lüge gegenüber anderen Menschen, was dann aber nicht negativ ist.
    Selbstbetrug ist die einzig negative Art der Lüge!
    Vielle Grüße,
    Martin

  • Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden gefragt, ob er es ehrlich meint.Oder ob er lügt.Es ist und war nie ein Thema für mich.
    Ich glaube nicht,das man andere anlügen kann,man lügt sich nur selbst an.Wie weit und lange man sich selbst anlügt, ist sicherlich unterschiedlich und kann bis zu einem Leben lang gehen.
    Ich weiß doch meist um die Antwort und zwinge mit meinen Fragen doch keinen zur Lüge.Ich versuche mich dann eher in Lösungsgedanken.
    Fragen nach Femdgehen stellen sich doch nicht erst dann,wenn es passierte. Auch hier ist man sicherlich in seiner Erwartungshaltung zu erst gefragt. Vor ein – zwei Generationen sind die Menschen teilweise dort gestorben wo sie geboren wurden und haben das Dorf dazwischen nie verlassen,es fiel Ihnen relativ leicht treu zu sein.
    Mit Deinen Hinweis auf Kranke bin ins Grübeln gekommen.
    Ich glaube es dann in der Situation zu wissen und meine mit hoher Wahrscheinlichkeit dann nicht zu lügen.Doch ich weiß es jetzt nicht.
    Man sollte sein Wirken, seine Erwartungshaltung nicht darauf minimieren, ob jemand lügt oder die Wahrheit spricht.Es begegnen uns immer schwächere und stärkere Partner im Leben,Nehmen wie sie sind und an sich selber arbeiten ist meine Devise.
    Gruß vom Süden

  • “Wer ehrlich ist, ist verletzbar.”
    Wer lügt, hat es kommunikativ leichter – meist mangelt es an Zwischenmenschlichkeit, die Kraft und den Willen zur Ehrlichkeit aufzubringen. Auch kann man scheinbar mit einer Lüge etwas leicht abtun. Bei Ehrlichkeit muß man abwarten, wie es beim anderen ankommt und ihm beistehen. Das können und wollen heute viele nicht, da sie nur egozentrisch, vielleicht narzißtisch, sind und Zeit für sie zu teuer ist.
    Ehrlichkeit ist (anfangs) schwer, aber – wer es einmal kapiert hat – einfacher als später die Lügen auszubaden.
    Als studentischer Reiseleiter machte ich die Erfahrung, wenn ich die Leute auf die Unannehmlichkeiten vorbereitete und ihnen erklärte warum, wieso und wie lange, dann konnte man mit ihnen eigentlich alles machen und ich hatte meine Ruhe (ohne nicht doch alles zu versuchen, es so angenehm wie möglich zu machen). Vielleicht konnte ich aufgrund der Ruhe vieles angenehmer gestalten.
    Noch heute sind Verkehrsgesellschaften (Bahnen, Airlines, ..) sehr zögerlich mit Informationen und wundern sich über verärgerte Kunden.
    Diese Erfahrung hat mich auch im Privaten und für den Beruf geprägt.
    Eine offensichtliche Lüge meines ehemaligen Unterabteilungsleiters hat mir viel Leid gebracht (ja, suizid….). Er wird noch ernten was er gesät hat ;-)) (Seine schon fachliche Untauglichkeit und jetzt auch noch seine Unfähig zur Menschenführung wird leider in höheren Instanzen offenbar – ich hoffe vor allen Dingen für meine verbliebenen Kollegen, die noch leiden).
    Ich halte Lügner für Egozentriker, evtl. Narzißten, oberflächlich – einfach nur zwischenmenschlich kalt. Auch sind sie selbst nicht fähig, ein ehrliches feedback anzunehmen.
    Wer mich für dümmer verkaufen will, als er selber ist, hat sofort bei mir verloren.

  • Wenn ich darauf jetzt antworte, kannst du dir wieder nicht sicher sein, ob ich es ehrlich meine oder nicht. 100%ig kann man es ja nie wissen.
    Andererseits hätte ich ja nichts davon, bei dieser Antwort zu lügen. Das würde ich nur machen, wenn ich damit meiner Meinung nach das Richtige tue, und nicht einfach unnötig.
    Natürlich kann ich das jetzt nicht beweisen, und es gibt ja auch genug Leute, die nur aus “Spaß” lügen oder um sich selbst besser aussehen zu lassen.
    Am besten, du glaubst einfach gar nichts mehr, was man dir sagt 😉

  • Dass Ehrlichkeit krank macht, ist falsch. Lügen ist falsch. Eine Lüge kann man vielleicht noch überspielen, wer sich aber in ein Lügennetz verwickelt, der weiß bald nicht mehr, wen er womit angelogen hat. Verstrickt derjenige sich in seinem Netz irgendwann mal, werden alle Lügen der Reihe nach aufgedeckt. Das macht krank. Wenn es schlimm kommt, dann steht der Lügner alleine/einsam da, weil sich die Belügten von ihm abwenden.
    Kleine Notlügen verwendet jeder. Das kann selbst der ehrlichste Mensch im Universum nicht abstreiten. Dann geht es darum, den Anderen zu schonen oder später zu erfreuen … Zum Beispiel, wenn der Partner die Partnerin “anlügt”, dass er heute Abend zum Fußball geht und es dann doch nicht tut, nur um ihr heimlich eine fette Torte zu ihrem gemeinsamen Jahrestag zu backen und zu schenken.
    Ehrlich sein ist eine Tugend. Wer ehrlich ist, eckt immer an. Schließlich gibt es denjenigen, dem man die Ehrlichkeit entgegen bringt. Wenn dieser das nicht hören will, dann gibt es schon Missverständnisse und im schlimmsten Fall bösen Streit. Das liegt aber nicht an dem, der ehrlich war!!!
    Zu Deinen weiteren Details:
    1. Fremdgehen abstreiten – Das kommt darauf an, ob derjenige wirklich fremdgegangen ist. Das kann nur bewiesen werden, wenn derjenige auf frischer Tat ertappt wurde. Manchmal steckt nur die Eifersucht des Partners dahinter und belastet die Beziehung. Wenn allerdings die Tat bewiesen wurde, dann ist es besser, die Wahrheit zu sagen.
    2. Kranke belügen und sagen, da ist nichts – Das ist kein guter Weg. Immerhin bekommt der Kranke irgendwann mit, dass es ihm dreckig geht. Ein Arztwechsel ist sinnvoll.
    3. Es geht nicht um Aprilscherze – Um was geht es dann?
    4. Oder Eltern anlügen – Wen man Drogen nimmt, ist das eine selbst getroffene Entscheidung. Dem Konsumenten müssen allerdings die Konsequenzen bewusst sein. Außerdem wollen die Eltern nur das Beste für denjenigen. Und Drogen sind schlecht. Wenn derjenige sich also damit helfen lassen will, dann ehrlich die Wahrheit sagen, wenn nicht, dann weiterlügen.

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