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Wie hoch sind die verwaltungskosten von transfair?

bitte schreibt schnell eine antwort, weil ich bald ein referat darüber halten muss… 😉

One Response to Wie hoch sind die verwaltungskosten von transfair?

  • Also, das ist ein gute und wichtige Frage: Ich möchte etwas ausholen.
    Nach meiner Meinung gibt es eine Hierarchie von Kapitalvernichtung. 1. Kriminalität in jeder Form, sei des Verkehrsrowdietum, Steuerhinterziehung, Diebstahl und Raub usw. 2. Den nächsten Beitrag liefert nach meiner Erfahrung die Bürokratie und in diesem Zusammenhang die Transferleistungen. Ein ganz großer Teil der Transferleistungen besteht darin, dass es aus der Steuerzahlertasche genommen und in die Sozialleistungstasche des gleichen Bürgers gesteckt wird, aber einen teuren, fragwürdigen bürokratischen Umweg geht. z. B. Kindergeld, Wohngeld. MWSt. zahlen ja nun alle.
    Ein anderes Beispiel: Ein Schuldnerberater kostet im Monat für den Arbeitgeber bestimmt an die 5000 Euro. Sparte man diesen Schuldnerberater ein, könnte man 100 sozial schwachen Personen oder Familien jeden Monat 50 Euro mehr lassen. Vielleicht kämen dann viele davon gar nicht in die Schuldensituation.
    Das verrückteste Beispiel ist die Riesterrente. Der hochverschuldete Staat muss(?!) Geld auf Schuldenbasis aufnehmen, ansonsten würde er es vom – nicht ausreichenden – Steueraufkommen nehmen, um die Rieserrente bis zu 82 % bezuschussen zu können, durchschnittlich beträgt die Förderung etwa 40 %. Dieses Geld müssen aber die Steuerzahler der Zukunft und deren Kinder wieder zurückzahlen und das mit Zins und Zinseszinsen und das mindestens 30 Jahre lang. Die “Riesterrente” ist eine unglaubliche Fehlleistung und Täuschung des Bürgers. eine reine Idiotie.
    Nichts gegen Kindergeld. Nun wird wieder eine Erhöhung vorgenommen. Auf Schuldenbasis. Auf Grund der dadurch sich steigernden Verschuldung müssen die gleichen Begünstigten dies mindestens doppelt wegen Zinseszinswirkung bei der Steuer zurückgeben oder erhalten entsprechend geringere Leistungen vom Staat oder durch Geldentwertung.
    Ein weiteres Beispiel: Die Firmen müssen erhebliche Steuern bezahlen. Wenn es den Firmen schlecht geht, oder die Witterungsverhältnisse bedingen “Schlechtwettergeld”, dann laufen die Firmen zum Staat, der sie über eine umfangreiche Bürokratie wieder subventioniert. Dafür braucht dieser ein Heer an Beamten in den Finanzämtern oder in den Arbeitsamtsverwaltungen.
    Auch das Bafög kann man kritisch sehen. Der Vater, die Eltern, zahlen irre Steuern und müssen dann Bafög beantragen, um ihrem Sohn das Studium zu ermöglichen. Man beachte den sozialen (nicht im Sinne von Umverteilung gemeint) Aspekt. Dies anonymisiert alle sozialen Verhältnisse.
    Eine der größten Umverteilungssysteme mit riesigen Transferkosten ist das Krankenkassensystem. Darauf will ich gar nicht näher eingehen. Aber es gibt 120 kilo schwere Patienten, zu denen 3 x pro Tag der Sozialdienst kommen muss, um Insulin zu spritzen und diese Leute f r e s s e n Torte und Schokolade. Eine 90 jährige bekommt neue Hüften (kein theoretischer Fall), weil sie seit einem halben Jahr Schmerzen hatte. Andere haben zehn Jahre lang und länger Schmerzen und müssen sich mit Schmerzmitteln behelfen und das geht auch.
    Es habe einen französichen König gegeben, der fragte seine Berater, warum von den vielen eingenommenen Steuern am Ende so wenig übrig bleibt. Es sei ihm demonstriert worden, in dem ein Eisklumpen von Hand zu Hand gereicht wurde, und bis er zum König gelangte, sei die Hälfte weg gewesen. Vllt gut erfunden, die Geschichte, aber sie trifft den Kern der Sache.
    Den wenigsten Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst ist bewusst, dass sie faktische “Kapitalvernichter” sind. Schuld sind indes die Politik, die maßlosen Forderungen der Bürger an den Staat, die Uneinsichtigkeit der Bürger, die deutsche Rechthaberei, die “Einzelfallgerechtigkeit”.
    Eines steht fest: Der riesige Transfer ist vielfach Unsinn, verzerrt die sozialen Interdenpendenzen, wäre nicht gänzlich vermeid-, aber redizierbar, kostet Wohlstand wegen Effizienzverlust, schafft das Proletariat der Bequemen, schädigt die öffentliche Moral, usw. Es ist ganz klar, dass diese Umverteilung bürokratisch organisiert werden muss. Zahlen für die Aufwendungen werden nicht erhoben worden sein. Aber ein Beispiel. In einer Wohngeldstelle arbeiten vier Leute, Gesamtkosten 170.000. Ob diese Leute viel mehr als diese 170.000 Euro als Wohngeld auszahlen?
    Frau Merkel wurde beim “Duell” mit Herrn Steinmeier gefragt, warum 56 % mit der Steuer- und Sozialpolitik unzufrieden seien. Sie hat irgendwas geantwortet. Für mich ist klar, dass es hier immer große Unzufriedenheit geben wird und muss: Der eine Teil zahlt zu viele Steuern und Abgaben, der andere meint, er bekomme zu wenig.
    Nachtrag: Danke für Daumen runter. Das zeigt, wie viele überhaupt nicht kapieren, wie sehr die Politik künstliche, aber höchst wirksame, Ineffizienz aufgebaut hat und weiter aufbauen. Transferleistungen ohne Bürokratiekosten geht nicht, schon gar nicht in Deutschland.

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