Beck
backrezepte

Wenn in absehbarer Zeit eine Inflation kommt?

kostet dann ein Brot 500.000 Euro ? Bin ziemlich sicher, dass dies passieren wird und freue mich bestimmt nicht darüber. Deshalb bitte ich dies nicht als Spassfrage zu verstehen.

4 Responses to Wenn in absehbarer Zeit eine Inflation kommt?

  • Hallo Heniek65,
    Inflation gibt es immer. Sie liegt offiziell so in etwa bei 2 bis 3 Prozent. Das wird berechnet indem man sich anschaut was eine 4-köpfige Familie so Alles kauft in einem gewissen Zeitraum (Lebensmittel, Spülmittel, Staubsauger, Regale usw) und dann wird der Preis für diesen “Warenkorb” mit dem Preis für so einen Einkauf im letzten Monat verglichen. Meistens wird es teurer, obwohl man die gleichen Waren in der gleichen Qualität kauft. Das ist ganz normal in einer Wirtschaft.
    Es wird jetzt hier bei uns in dieser Situation aber keinesfalls so, dass du morgen zum Bäcker gehst und das Brot kostet plötzlich 10 € und übermorgen 17 € und in der nächsten Woche 80 €.
    Sollten wir jetzt eine etwas höhere Inflation als gewöhnlich haben ist das noch kein Problem. Helmut Schmidt sagte mal: „5% Inflation sind mir lieber als 5% Arbeitslosigkeit“. Also Alles halb so wild – lass dich nicht von den Medien in die Panik reißen – durch Panikreaktionen werden solche Prozesse eher begünstigt als verhindert :).

  • Warum ausgerechnet 500.000 Euro? Eine Inflation fängt ja erst klein an (schleichend), aber da sie ja mit Prozenten berechnet wird und diese dann immer höher werden je höher der Betrag ist kann so eine Inflation dann schon galoppierend (nett was für Wörter sich unsere Vorlkswirte so ausdenken) werden.
    Ich rechne aber nicht damit dass es in naher Zukunft zu einem solch Horenden Wert, wie deinem genannten kommt. Das läuft noch ne Weile so weiter und der Euro geht nicht so schnell unter.
    Obwohl ich fast dafür wäre dass es so läuft, denn erst dann sehen “die da oben” mal dass das der Falsche Weg ist.
    Dann können wir vielleicht endlich mal die Freiwirtschaft nach Silvio Gesell testen.

  • Nein. Es ist schon möglich, dass die Inflationsrate mittelfristig steigen wird, aber vielleicht auf Werte von 7 oder 8 Prozent im Jahr. Raten in der Größenordnung hatten wir in den 70er Jahren auch, nachdem die damalige SPD-Regierung anfing, Schulden zu machen wie bekloppt. Aber 500000 DM hat ein Brot deswegen trotzdem nicht gekostet.

  • Ich glaube auch nicht, dass wir eine Hyperinflation bekommen werden. Aber deutliche – und zwar sehr deutliche – Inflationsraten von 10 bis 20 Prozent pro Jahr halte ich für sicher.
    Wobei man die Preissteigerung des sogenannten Warenkorbs getrost vergessen kann. Gehe mal davon aus, dass die wirklichen Inflationsraten höher sind als das, was irgend ein Bundesamt als Teuerungsrate angeben wird. Inzwischen macht die EZB nach, was schon die FED vorgemacht hat, nämlich Ramschpapiere zu kaufen. Warum sollten dann nicht nach US-Vorbild die Inflationsraten gefälscht werden.
    Bis ein Brot so teuer würde verginge allerdings einige Zeit und bis dahin würde eine Währungsreform die Sache bereinigen.
    Aber dass die Bürger die Zeche bezahlen, das ist 100%ig sicher.
    Vorbeugen: investieren in Sachwerte. Auch keine Immobilien. Und zwar keine Immobilien, weil die Immobilienpreise in einer Inflation fallen, weil keiner die Zinsen mehr bezahlen kann. Besser Edelmetalle kaufen.

lecker-backen
Tipps & Infos zur Partnersuche: Chats, Flirten & Freunde treffen!

Kontaktbörse für Singles und Kontakte aus deiner Region.

Wir verbinden Menschen.