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Stimmt dieser Vergleich?

ich habe vor einiger Zeit einmal wieder Statistiken zur
Teuerung durch den Euro gelesen.
Dabei wurde folgendes Beispiel gebracht:
1 Stück Kuchen und 1 Kaffee kosten heute 4.90€
vor der Einführung des Euro
soll 1 Stück Kuchen und 1 Kaffee angeblich 7.90 DM gekostet
haben.
So rechnete man dann aus , das die Teuerung in normalen Grenzen läge.
Ich kann mich aber nun wirklich nicht daran erinnern das
ich für Kaffee/ Kuchen jemals 7.90 DM bezahlt hätte.
3,50 DM, 4,50, und in einer sehr guten Konditorei vielleicht sogar
5,50 DM ….aber 7.90 DM niemals….
oder…liege ich falsch.?….eure Meinung bitte
Gruss aus dem Kloster

18 Responses to Stimmt dieser Vergleich?

  • rein rechnerisch betrachtet könnte alles seine Richtigkeit besitzen wenn es nicht den Faktor Mensch gäbe – wir sind die einzigen die das Verhältniss 1:2 haben und deshalb leicht umrechnen können. Der Mensch gewöhnt sich unwahrscheinlich schnell an einfache Dinge früher 5 Mark heute 5 Euro wo liegt da der Unterschied? denn viele teuren Dinge sind etwas günstiger geworden oder wir kaufen sie einfach weil wir sie wollen – brauchen sicher nicht. zB. HDTV

  • Du hast recht. Der Vergleich scheint konstruiert. Das muß schon ein gaaanz exklusives Cafe mitten an der schönsten Seepromenade gewesen sein. Oder sie haben den Preis für ein Kännchen Sonntag auf der Terrasse genommen.

  • dein Vergleich stimmt – die verlangen ja selbst für einen “Amerikaner” Fabrikware! mittlerweile 1 Euro – das sind 2 Mark! hätt ich im leben nicht bezahlt – daher gehe ich mittlerweile auch her und nehme jeden preis mal zwei – und entscheide dann ob ich das produkt kaufe oder nicht – denn die mark steckt uns in den Knochen und der Euro Umtausch lässt uns alles sooooo billig erscheinen…

  • angeblich soll es sich um eine gefühlte Teuerung handeln, bin aber sicher das es eine reale Teuerung ist.
    vor Einführung: Pizza im Restaurant ca. 10.00 DM
    nach Einführung: Pizza im Restaurant ca. 10,00 €uro
    ebenso ist es bei Brot oder Brötchen Teuerung etwa 90%

  • Wo bezahlt man für 1 stück Kuchen und 1 Kaffe 4,90 Euro.

  • der euro hat die gesamte wirtschaft ruiniert die meisten firmen sind hergegnagen und haben nur das dm zeichen gegen das euro zeichen gtauscht die haben die preise 1:1 übernommen

  • Du hast recht, da wir alle unsere Hose mit der Kneifzange zu machen fällt uns das nicht auf. Das ist nicht nur bei Kaffee und Kuchen so, sondern auch bei anderen Waren.
    Eine Bratwurst damals 1,80 DM, heute 2,00 €, ich fühle mich auf den Arm genommen, ich esse keine Wurst mehr an der Imbissstube.

  • Ich bin nun nicht der Kaffee-und Kuchentyp, aber das, was ich wöchentlich im Supermarkt lasse, entspricht 1:1 dem, was ich früher dort in DM gelassen habe, dagegen stimmt die Umrechnung im Restaurant und beim Friseur. Es kommt also immer drauf an, würde ich sagen.

  • Du liegst nicht falsch. Man wird heute abgezockt bis aufs Blut. Es ist der absolute Wahnsinn diese Preisentwicklung mit ihren versteckten Erhöhungen

  • Da hast du vollkomen recht, ich denke das sich beim Euro sehr viele daran bereichern, 7,90Euro für Kuchen und Kaffee ist ja wohl der Hammer. Ausserdem müßten wir ja eigentlich nur ungerade Preise haben, da der Umrechnungs Faktor ja nicht eins zu eins ist. Natürlich ist eine gewisse Preissteigerung über die Jahre nicht von der Hand zu weisen aber manchmal ist das echt schon wucher!!!
    Meine Meinung

  • Also 7-8 DM kann ich aber aus der Zeit auch noch bestätigen.
    Sicherlich nicht überall, aber in einem guten Cafe schon

  • Es soll uns so verkauft werden, damit wir nicht raffen wie arm wir wirklich geworden sind.
    Kaufe für neun Personen ein und kann das garantiert sagen das es fast doppelt so teuer geworden ist.
    Alle Statistiken zum Trotz.
    Die Beweisen doch nur das was sie beweisen wollen.

  • 1 Tasse Kaffee, ein St. Kuchen kostete 2001 DM 2,90

  • Ein Gastvergleich:So, nun ist genügend Zeit vergangen, die Emotionen haben sich gelegt, der Euro wurde unsere neue Währung und auch der Gast im Restaurant, im Bistro, im Café, im Hotel hat sich daran gewöhnt. Auch der Gastronom, der Hotelier?
    Das Angenehme für den Gast, der viel auf Reisen ist, vorweg: Es macht Spaß, in Österreich, Italien, Frankreich, in den Niederlanden und in den anderen Euroländern die Preise im Gedanken mit dem zu vergleichen, was man zu Hause ausgibt. Und da können unsere Gastronomen hierzulande durchaus aufatmen: Von Ausnahmen abgesehen, liegt man nicht schlecht im europäischen Eurovergleich.
    Bleiben wir noch einen Augenblick bei den Ausnahmen: Also, frei heraus gesagt, einige Wirte haben schon dick aufgetragen bei der Umstellung. Noch immer denke ich an die Speisekarte in einem nobel-bayerischen Lokal, in dem eine Kräutersuppe von zwölf Mark zu stolzen neun Euro mutierte und an das Lokal in einem Münchner Vorort, das für einen Schweinebraten plötzlich vierzehn Euro verlangte – für denselben Braten, der noch Tage zuvor für sechzehn Mark angeboten worden war.
    Jetzt, Wochen später, kann man getrost sagen: Wer nicht selber auf den Trichter kam, daß man mit der Umstellung der Währung nicht unbedingt Aufschläge von 25 Prozent und mehr verbinden sollte, dem haben es die Gäste gezeigt. Anfang des Jahres 2002 war ein recht bekanntes Lokal in der Münchner Innenstadt doch ziemlich leer, nur die Karte hatte man immens (preislich gesehen) aufgebläht. Andererseits geht es jetzt wieder ganz gut, wenn man so auf die Besucherzahlen blickt. Die Karte hat sich allerdings beruhigt. Kommentar eines alten Stammgastes: „Wer nicht hören will, der muß halt fühlen. Ich war einige Wochen nicht da, andere machten es genau so. Jetzt ist eine neue Speisekarte da.“
    Wie aber sieht es nun im Vergleich mit den Euro-Nachbarstaaten aus? Sprechen wir über Italien und vergessen wir für den Moment die Sternelokale. Schauen wir dorthin, wo sich die Masse unserer Touristen zum Beispiel bewegt. Für diese Lokale gilt wohl die Regel, daß Pasta und Pizza preisgünstig geblieben sind, auch der Wein liegt im unteren Preisbereich, vergleicht man es europaweit. Allerdings haben die sogenannten Luxuslokale zugelegt, da gibt es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Auch Meisterköche in Italien bieten ihre Menüs kaum unter achtzig Euro an.
    In Österreich muß man trennen zwischen jenen Lokalen, die ganz speziell für Touristen angelegt sind und jenen, in die vorwiegend Einheimische gehen. Im Schatten des Wiener Steffls berappte ich in einem solchen Touristenlokal im Jahr 2001 für einmal Gulasch, einmal Kalbsleber und einmal Champignons als Vorspeise, dazu zwei Schoppen Grünen Veltliner, umgerechnet 98 Mark. Dieser Tage habe ich mir wieder mal die Speisekarte angeschaut. Dieselbe Bestellung wie damals kostet jetzt 54 Euro.
    Anders sieht es aus in den kleinen Lokalen, in denen man einheimische Küche in österreichischer Umgebung verzehrt. Die Preise sind fast unverändert geblieben. Und die Nobelrestaurants bieten eben jetzt Menüs für neunzig Euro plus Getränke. Einige der Gastronomen dieser Kategorie klagen allerdings über Umsatzeinbußen. Vielleicht ein Indiz dafür, daß der Gast eben nicht lange zwischen Schillingen und Mark hin- und herrechnen muß, sondern anhand des Europreises weiß, was ihn der Spaß kostet.
    Das Reiseland Frankreich hat nicht nur Nobellokale mit internationalem Preisgefüge, sondern auch viele einfachere Lokale mit erstaunlich guter Qualität und durchaus vernünftigen Preisen. Auch hier gilt: Wer dorthin geht, wo internationale Kundschaft fehlt, kommt finanziell gut über die Runden.
    Und auch für Spanien, für Portugal und für die Niederlande kann ich sagen – der Euro hat die Restaurantpreise nur unwesentlich teurer gemacht, aber überschaubarer. Wer in Spanien nicht mehr mit 80 Peseten als Einheit rechnen muß und in den Niederlanden auf die Umrechnung vom Gulden in die Mark verzichten kann, der hat es in den Restaurants leichter und entdeckt, daß die Zahl der Ausrutscher nach der Umstellung auf Euro relativ gering ist.
    Enttäuscht ist wohl jetzt nur eine ältere Münchnerin, mit der ich am Marienplatz ins Gespräch kam und die damals, kurz nach dem Start der Euro-Epoche, einfach nur selig war. Sie sagte mir strahlend: „Ich weiß nicht, was die Leute wollen. Ich bin glücklich über den Euro. Als Rentnerin konnte ich mir bisher immer nur ein Glas Bier im Lokal kaufen. Da zahlte ich vier Mark. Jetzt bekomme ich für vier Euro gleich zwei Glas. Ist das nicht schön?“

  • Vor 10 Jahren (!) habe ich mal in einer kleinen Konditorei für ein Kännchen Kaffee und zwei Stück Kuchen 12 DM bezahlt. War damals bestimmt nicht die einzige Konditorei, die recht viel verlangte. Aber es gab auch kleine Backstuben, wo man einen Pott Kaffee für 1,50 DM bekam.
    Also – traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast 😉
    Vor dem Euro habe ich für ein normales Brötchen beim Bäcker max. 20 Pf bezahlt, heute bekommt man aber für 10 ct keines mehr – die kosten heute auch 20 ct. Ich glaube, es gibt nur wenige Sachen, die sich wirklich nicht verteuert haben (die “längste Praline der Welt” kostete zumindest zu Beginn der Euro-Währung sogar weniger als zu DM-Zeiten)

  • Bin zwar selten im Cafe, aber an 7,90DM kann ich mich auch nich erinnern… Die 4,90 € für heute sin aber auch nich real, heut is (zumindest hier) eher noch teurer…

  • vollkommen richtig für 5 DM bekam man schon kaffee und ein gutes stück torte

lecker-backen
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