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Margarine oder Butter oder doch was anderes?

Hi! Ich wollte wissen, was ihr so auf euer Brot schmiert! Ich weiss, dass Margarine voll künstlich ist, aber Butter geht meiner Meinung nach auch nicht, weil sie tierische Fette enthält und wenn ich mir vorstelle ein Salamibrot zu essen, dass auch noch mit Butter bestrichen ist, wird mir schlecht! Ich fand die Alsan Margarine immer ganz gut, aber die hat bei Stiftung Warentest ziemlich schlecht abgeschnitten! Gibts eine bessere Alternative? Ich nehm auch gerne Olivenöl, aber gibts da nichts anderes? Ist so teuer und passt irgendwie nicht immer…

14 Responses to Margarine oder Butter oder doch was anderes?

  • Fettaufbau und essenzielle Fettsäuren
    -Fette (=Triglyceride) bestehen aus Glycerin und Fettsäuren.
    -Fettsäuren können gesättigt oder ungesättigt sein.
    -Gesättigte Fettsäuren sind nicht per se gesundheitsschädlich, der Körper braucht sie und stellt sie selbst her.
    -Ungesättigte Fettsäuren können in geknickter cis- oder gerader trans-Form vorliegen. (Die cis-Form ist für den Körper günstiger.)
    Zusammensetzung an Fettsäuren in einigen Lebensmitteln in %:
    Gesättigteeinfach mehrfach
    ungesättigteungesättigte
    FettsäurenFettsäurenFettsäuren
    Butter5321 2
    Gänsefett275811
    Halbfettmargarine101018
    Kokosfett87 7 2
    Olivenöl1471 9
    Pflanzenmargarine302720
    Rapsöl 75832
    Sahne18 9 1
    Schweineschmalz394412
    Sonnenblumenöl112064
    -Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und alpha-Linolsäure sind essenziell. Sie werden in Membranen eingebaut oder zu hoch ungesättigten Fettsäuren umgebaut, aus denen der Körper eine Fülle an Signalstoffen (Eicos) herstellen kann.
    -Ungesättigte Fettsäuren aus der Omega-6- und der Omega-3-Familie sollten in einem Verhältnis von etwa 5:1 bis 1:1 in der Nahrung vorliegen. Das tatsächliche Verhältnis ist deutlich höher (zu viel Omega-6-Fettsäuren) und wird für eine Reihe von Stoffwechselstörungen mit verantwortlich gemacht. Ursache ist der ungünstige Fettgehalt von industriell hergestellten Lebensmitteln.
    -Um das Verhältnis zu verbessern, könnte weniger Linolsäure (z.B. Sonnenblumen- oder Sojaöl) und dafür mehr alpha-Linolsäure (z.B. Raps. Lein- oder Walnußöl) sowie mehr EPA und DHA (fette Fische, Wild, Fleisch von Weidetieren, Eier von Freilandhühnern) gegessen werden.
    Interessant ist, daß in Wildfleisch die Fettsäuren in einer für den Körper idealen Mischung vorhanden ist. Der menschliche Körper hat sich also im Lauf der Evolution auf diese Nahrung eingestellt, die überwiegend als Eiweiß- bzw. Fett-Nahrung zur Verfügung stand.
    Die Diskussionen darüber, welches Fett nun das gute und welches das böse sei, erscheinen mitunter recht bizarr und widersprüchlich. Noch vor einigen Jahren wurde auf Grund seiner Fettsäurenzusammensetzung vor Olivenöl gewarnt. Doch als die Vorzüge der sogenannten Mittelmeerkost durch Studien belegt wurde, wird genau das Gegenteil behauptet. Inzwischen kommt man immer mehr zur Erkenntnis, daß es mit dem im Olivenöl enthaltene Stoff Oleuropein zusammenhängt, der auch in verschiedenen Heilkräutern, wie z.B. in Baldrian, Augentrost oder Enzian enthalten ist. Oleuropein ist aber nur in nativen Ölen, nicht in raffinierten Produkten enthalten.
    Cholesterin
    Cholesterin ist zwischen 10-50 % in den Körperorganen gespeichert und einer der wichtigsten Stoffe im menschlichen Körper.
    Wegen der vielfältigen und bedeutsamen Aufgaben verläßt sich der Körper nicht auf eine Zufuhr von außen, sondern produziert es bei einer zu geringen Zufuhr in der Nahrung selbst.
    Auf Grund eines unsinnigen Forschungsergebnisses und darauf aufbauenden Studien wurde die Behauptung aufgestellt, daß Cholesterin in der Nahrung zu Arteriosklerose führen kann. Heutzutage spricht man ganz offiziell von der sogenannten Cholesterin-Lüge, weil eine Vielzahl von Folgestudien gezeigt haben, daß die Art und Menge des zugeführten Cholesterins nur geringe Auswirkungen auf Arteriosklerose haben.
    Ferner hat sich gezeigt, daß die von Ernährungswissenschaftlern und Ärzten empfohlenen Cholesterinwerte viel zu niedrig angesetzt sind.
    Zwiebeln, Knoblauch und Pistazien sind natürliche Cholesterinsenker des schlechten LDL-Cholesterins.
    Interessantes Ergebnis einer Versuchsreihe. Der Verzicht auf Zucker (Saccharose) senkt ebenfalls den Cholesterinspiegel. Besonders industriell hergestellte Lebensmittel enthalten oft erhebliche versteckte Zuckermengen, z.B. enthält ein Liter Coca-Cola 110 g Zucker!
    Oxidationsprodukte von Cholesterin sind erwiesenermaßen schädlich, Sie entstehen bei der industriellen Verarbeitung von Nahrungsmitteln, wie etwa der Herstellung oder Lagerung von Eipulver, Milchpulver, Sprühfetten oder vorgeraspeltem Parmesan. Zahlreiche Fertigprodukte, wie Puddingpulver, Mikrowellenmenüs, Mayonnaisen, Nudeln oder Eiscreme, enthalten heute statt frischer Eier getrocknetes Eipulver. Das nutzt der Industrie, weil es leichter zu verarbeiten ist, schadet aber dem Konsumenten.
    Es klafft im Normalfall bei der Empfehlung einer cholesterinfreien oder cholesterinarmen Ernährung eine große Lücke zwischen Wunsch und Wahrheit: Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten übt wirklich nur einen beschränkten Effekt auf die Höhe des Cholesterinspiegels aus, denn die Schwankungen des Cholesterinspiegels betragen nahrungsbedingt maximal 5% nach oben oder nach unten. Da die Leber die vorhandenen Schwankungen schnell auszugleichen versucht, ist der Effekt der nahrungsbedingten Cholesterinerhöhung oder -senkung innerhalb 12 bis 48 Stunden verpufft. Gibt noch mehr, aber in Yahoo ist kein Platz mehr.

  • ich schmiere nur Kerry Gold auf mein brot!!!

  • Versuch es doch mal mit ” Brunch” Brotaufstrich, Gruß Lilly

  • Nur Frischkäse weil von Butter und Margarine wird mir übel =))

  • Butter, kommt besser im Magen an.
    Ich bin davon überzeugt, das es auch gesünder ist.

  • Hallo also ich esse auch ganz gerne mal Senf oder Mayo auf dem Brot oder Brötchen!

  • Ich bevorzuge Lätta Magarine. Ist etwas salziger wie die meisten Sorten.
    Butter ist nicht mehr so Gesund, wie noch vor Jahren.
    So ein Kräuterquark ist auch lecker
    Brunch usw in verschiedene Sorten

  • Ich mag die “Kaergarden”, das ist Butter mit einem Schuss Rapsoel, lecker und auch aus dem Kühlschrank immer streichfähig. Aber bei fettiger Wurst nehm ich gerne Tomatenmark drunter und bei Schnittkäse dünn Butter.

  • Wirklich sehr gut ist die Reformmargarine aus dem Reformhaus – die ist rein pflanzlich. Wenn du das Brot mit Wurst belegen willst, kannst du auch dünn Quark aufstreichen, ein Salatblatt drauflegen und dann erst Wurst od. Schinken, ev. noch mit Gurken- oder Tomatenscheiben ergänzen.

  • Das ist doch Geschmackssache. Wenn du keine Butter magst und dir schon vom Gedanken daran schlecht wird, dann kaufe keine Butter. Lasse dir auch nicht von Stiftung Warentest verrückt machen. Du isst doch bestimmt die Alsam Margarine nicht gleich kiloweise.
    Ich bevorzuge Lätta. Bei Gemüse nehme ich Butter. Da schmeckt mir keine Margarine dran.

  • Magarine ist nicht künstlich 😀 wo hast du denn das her…? der einzige Unterschied ist lediglich der, dass Magerine aus pflanzlichen Ölen besteht und Butter tierische Fette enthält. Magerine sollt man sich zum Braten nehmen, da diese schneller verbrennt als Butter. Alles andere ist Geschmacks- und Anischtssache 😉 Ausser dass Magerine etwas gesünder für den Cholesterinwert ist…

  • Butter ist nicht schlecht nur weil es tierisches Fett ist! In Maßen genossen, kannst du alles essen. Allerdings ist Butter (wenn du nicht irgendeine spezielle Störung hast) besser als Margarine (weil bei der Herstellung selbiger fast alle Eigenschaften, die Pflanzenfett so toll machen, verloren gehen)
    Am liebsten hab ich eine Mischung aus beidem. Das ist jetzt das “Neuest”. Im Prinzip ist es Butter, die mit Pflanzenöl streichfähig (auch direkt aus dem Kühlschrank!) gemacht wird. Bei uns heißt das Produkt “Streichgenuss”. Aber anderswo heißt es sicher anders.

  • Meine Antwort wird dir sicherlich nicht so gefallen ,aber du hast ja gefragt” was schmiert ihr euch so aufs Brot “…….also ich nach wie vor Butter ,für mich gibts da keinen Ersatz,ich mag den Geschmack von Magarine überhaupt nicht . Kalorien etc. sind mir nicht wichtig ,ich hab kein Gramm Übergewicht und auch meine Blutfettwerte sind in Ordunung.
    Sollte ich Fett sparen wollen/müssen ,würde ich lieber gar nichts unter die Wurst/Käse machen.
    Wenn dir wirklich so schlecht wird bei dem Gedanken an ein Salamibrot mit Butter drunter ,iß doch einfach Brot und Salami extra ,mach ich oft ,nicht aus Gründen des Fettsparens …sondern weil ich so mehr vom Geschmack der Salami hab ,auch guter Käse ist mir oft viel zu schade dazu um ihn einfach aufs Brot zu legen ,ich esse meistens alles einzeln !
    Ansonsten…vielleicht wäre auch eine leichte Joghurtmayonnaise eine Alternative?

  • schon mal versucht ganz auf butter o.ä. zu verzichten? ich ess seit meiner kindheit keine, damals aber aus geschmacksgründen. inzwischen ekelt mich butter unter wurst oder käse an, die meisten wurst und käsesorten enthalten so große mengen an fett, dass es beinah absurd wirkt sich noch fett darunter zu schmieren (bei honig oder marmelade… kann ich es noch verstehen).
    wenn mir ein brot zu trocken ist leg ich einfach etwas gurke, tomate oder nen salatblatt drunter. is lecker und deine gesundheitlichen bedenken wären auch beiseite geräumt.

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