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Ist das Leben zu teuer in Deutschland oder warum wandern immer mehr Menschen aus ?? Was meint ihr !!?

Das Leben in Deutschland wird meiner Meinung nach immer teurer, ist es auch mit der Grund warum viele Menschen, sogar komplette Familien auswandern und nach neuen Perspektiven zu suchen ?? Was meint ihr ? Habit ihr auch schon mal mit dem Gedanken gespielt auszuwandern ??

19 Responses to Ist das Leben zu teuer in Deutschland oder warum wandern immer mehr Menschen aus ?? Was meint ihr !!?

  • Meine Große hätte gerne Medizin studiert. Aber mit einem Notendurchschnitt von 2,7 konnte sie nicht ein Fach studieren, das sie gerne studiert hätte. Damit sie nicht kribbelig würde, bestärkte ich sie darin, dem Angebot von ihrem Vater zu folgen und ein Praktikum in seiner Firma im Urwald zu machen. Sie war 8 Monate dort, verliebte sich in einen netten Mann und hat inzwischen auch geheiratet.
    In Bayern bilden sie sich etwas auf das ach so schwierige bayerische Abitur ein. Ich frage mich wirklich, wozu das gut sein soll. Vielleicht wollen die nicht, dass bayerische Schüler nach dem Abitur studieren? Der Numerus Clausus gilt ja doch bundesweit…
    Aber im Grunde haben die Abgänger von allen Schultypen das Problem, dass sie sich nicht gerade fühlen, als würde man sie in der Gesellschaft mit offenen Armen aufnehmen. Die Idee, die Hauptschüler zweimal ein Praktikum machen zu lassen, halte ich für sehr gut. Aber meine Meinung ist, dass man vielleicht diese Praktikas auf alle Schultypen ausweiten sollte, damit die Verbindung zwischen Ausbildung und Arbeitsalltag zustande kommt.
    Ich habe von einer Freundin erfahren, dass in den städtischen Krankenhäusern derart katastrophale Zustände herrschen und kein Assistenzarzt mit seinem Gehalt eine Familie durchbringen könnte, so dass die Studienabgänger fast ausnahmslos ins Ausland abwandern.
    Dafür müssen dann die Stationsschwestern den Patienten erklären, warum an ihnen herumgeschnippelt wird. Denn die ersatzweise eingestellten Ärzte aus dem Osten beherrschen die deutsche Sprache nicht.
    Ein Krankenhausaufenthalt wird von den Krankenkassen nach den Aufnahmekriterien bezahlt. Wenn also einer wegen Blinddarmreizung eingeliefert wird, gibt es für den Aufenthalt nur eine Bezahlung für 3 Tage und den entsprechenden Arbeitsaufwand.
    Nehmen wir an, der Patient ist schon etwas älter und es hapert an allen Ecken und Enden. Das bedeutet, dass er zwar nach den 3 Tagen nach Hause geschickt wird, aber nach spätestens 1 oder 2 Wochen mit dem Krankenwagen wieder im Krankenhaus landet, weil irgendetwas schief gelaufen ist. Er kam ja nicht gesund nach Hause, sondern mit unzähligen anderen Beschwerden, die sich durch die Operation natürlich alle verschlimmern. Die Folge ist, dass dieser Mensch natürlich anschließend etwas länger im Krankenhaus bleiben muss, mit Sicherheit länger, als er hätte bleiben müssen, wenn man die Beschwerden gleich mitbehandelt hätte, die während seines ersten Aufenthalts bereits entdeckt wurden.
    Außerdem finde ich, dass noch viel zu wenig Ärzte zum Ziel haben, Krankheiten vorzubeugen. Einer der Vorreiter hierzulande ist Dr. Spitzbart, der in Nürnberg ein Institut für Präventivmedizin gegründet hat. Es könnte natürlich sein, dass diese Aktivitäten nicht im Sinne der Pharmakonzerne sind. Aber die könnten ja mit der Zeit auf Nahrungsergänzungen umstellen, wenn keine Medikamente mehr nötig sind… 😉
    Ich selbst habe im Ausland gelebt, in einem Land der “Dritten Welt”. Ich hatte nicht viel, aber ich war ganz zufrieden. Allerdings bin ich das auch hier. Für mich ist das menschliche Miteinander wichtig. Ich denke, man kann auch in Deutschland Kontakte zu anderen Menschen aufbauen. Vielleicht braucht das hierzulande ein wenig länger. Dafür lassen sich die Menschen meiner Meinung nach auch mehr aufeinander ein.
    Ich habe hier so wundervolle Menschen kennengelernt, dass ich mich auf jede Woche freue. Allerdings sind es auch überwiegend Menschen mit Auslandserfahrung. Vielleicht verbindet das ein wenig, wenn man mal die Nase “draußen” hatte.
    Grundsätzlich muss man das aber überall, nämlich sich einen eigenen Kreis suchen, in dem man sich wohl fühlt und in dem einer den anderen versteht.
    Ich mag Deutschland und die Deutschen. Es ist ein süßes grünes Land, das von einem kleinen Flugzeug aus wie ein Flickenteppich aussieht. Und ich kann auch verstehen, dass so viele gestresst sind. Aber es ist ihre Entscheidung, wenn sie das mit sich machen lassen. Man kann auch damit aufhören, sich reintreiben zu lassen.
    Ich bin über die peruanische Wüste und über die Anden geflogen. Es ist ungeheuerlich, wieviel kaum bewohntes Land es gibt. Bei uns hocken alle ein wenig aufeinander. Und das erhöht den Stress. Aber die einen wandern aus, die andern ein. Das ist vielleicht ganz gut, diese neue Durchmischung. So kann einer von dem andern lernen…

  • nein
    sie wandern nicht aus wegen dem geld. das ist meine meinung. sondern weil die menschen in deutschland immer lustloser leben und nur noch fuer konsum sich interessieren, deswegen wandern viele familien aus in laender, wo sie sich wohler fuehlen.

  • Das Leben wird zum einen immer teurer- zum anderen verdient man aber nicht mehr so viel Geld, bzw man hat als einfacher Mensch aus der Arbeiterklasse nicht mehr die Möglichkeit sich hoch zu arbeiten.
    Meinen Vater hat vor 20 Jahren ohne Schulabschluß als Fabrikarbeiter angefangen und später als Abteilungsleiter wirlich gut verdient hat. Heute nicht mehr vorstellbar.
    Früher hat sich Fleiß noch gelohnt.
    Wir so viel qualifizierte Arbeitskräfte und lassen sie abwandern. Wir stärken damit die Wirtschaft der anderen Länder- die freuen sich.
    Dieses Land sollte endlich mal ein paar wichtige- richtige Entscheidungen fällen! Ich kann mir auch gut vorstellen wegzugehen.
    Ich hab mir mal all die Antworten durchgelesen. Mit deiner Frage hast du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Schade eigentlich!

  • Ich spiele nicht nur mit dem Gedanken, sondern bereite es konkret vor. Ich hab’ die Faxen hier dicke; wir wandern im Gleichschritt Richtung Diktatur und Überwachungsstaat, und da muss ich nicht unbedingt dabei sein. Ich habe zwanzig Jahre lang versucht, diesen Staat in eine bessere Demokratie zu verwandeln, durch Teilnahme an Demos, Parteimitgliedschaften, und was-weiß-ich. Es ist mir nicht gelungen. Macht und Kapital setzen sich durch, immer und überall auf der Welt.
    Dennoch sehe ich für mich nur die Möglichkeit, Deutschland im Lauf der nächsten 2-3 Jahre zu verlassen. Und Eure Erfahrungsberichte hier bei Y!C haben mich wieder ein Stück schlauer gemacht; dafür möchte ich mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bedanken! Vielleicht sieht man sich ja mal in dem einen oder anderen Land.

  • Also an dem zu teuer liegt es bestimmt nicht!
    Geh mal im Ausland(z.B. Österreich Dänemark, auch Italien) in einen Supermarkt!
    Du wirst dich erschrecken! Lebensmittel sind viel teurer wie bei uns, wo Aldi und Lidl die Preise drücken!
    Sprit ist in Polen und Luxemburg noch billiger!
    Wohnraum in vielen Ländern viel teurer (besonders in den Ballungsgebieten,aber wer will schon nach Lappland?)
    Es ist wohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die viele rauszieht!
    Illusionen sollte sich keiner machen!
    Und gerade frustrierte Leute, die in Deutschland eh alles “Sch…” finden, die jammern wenn sie statt 37,5 38 Std. arbeiten müssen, werden feststellen, daß ohne harte Arbeit ein Existenzaufbau nicht möglich ist!
    Aber komischerweise im Ausland reißen sie sich dann den Allerwertesten auf! -Man will ja auf keinem Fall eine falsche Entscheidung getroffen haben!

  • “Niemals werd ich Dich vergessen mein schönes Heimatland,niemals werd ich Dich verraten,ich schwör´s bei meiner Hand.Denn nirgendwo ist alles gut,so ist es auch hier,doch wir verlieren nie den Mut,leben weiter hier…”
    Das sollte alles zu meinen Auswanderungsabsichten sagen…
    Für mich als (Klein-/Mittelstands-)Unternehmer gäbe es,wenn überhaupt nur einen einzigen Grund Deutschland den Rücken zu kehren:Die gnadenlose und hemmende Bürokratie mit ihren teilweise hanebüchenen Auswüchsen!
    Der Regulierungswut deutscher Ämter und Behörden und ständig “nachwachsenden” (Betriebs-)Auflagen,denen dank Lobbyismus niemand wagt den Riegel vorzuschieben.
    Alleine die Arbeitszeit,die monatlich für statistische Meldungen,Steuermeldungen,Sozialversiche… an das statistische &%%$,und so weiter und so fort würde reichen eine zusätzlich Halbtagskraft einzustellen,nur die Kosten dafür lassen sich nicht erwirtschaften.
    Mittlerweile habe ich vier aktive Mitarbeiter und mit mir drei im Büro.Zeit für mein Kerngeschäft habe ich nur den halben Monat.
    Mittlerweile stören uns die Kunden bei unseren Verwaltungsaufgaben,von denen ständig immer mehr an uns abgegeben werden!
    Alleine die Sozialversicherungsvorrauzahlungen ,die der Gehirnkastrat Müntefering sich beim Durchfall auf dem Plumpsklo hat einfallen lassen,müßten rechtfertigen,diesen unfähigen Idioten in lebenslage psychatrische Behandlung unterzubringen.Dieses Idiotenmachwerk wird auch noch für diverse Konkurse innerhalb der nächsten Jahre verantwortlich sein.
    Totlachen möchte ich mich über die in Schutznahme des Zigarrerauchenden Kaschmirmantelträgers des zweiten Antworters.Dieser unfähige Gehirnakrobat hat was auf den Weg gebracht???Wenigsten war er dämlich genug vorzeitig Neuwahlen anzusetzen und damit seinen politischen Tod einzuläuten!Nur dafür danke ich Dir,Genosse Gerhard-bitte geh nach Russland und komm nie wieder!!
    Was wir wirklich brauchen ist der politische Neuanfang,ohne eine große Koalition,die sich nur gegenseitig im Weg steht!Aber das ist eine andere Baustelle…
    Wenn ich also von unserer Gehirnkastraten-Bürokratie nicht als Deutscher aus Deutschland rausgemobbt werde,sehe ich keinen vernünftigen Grund auszuwandern,niemals nicht!
    Ich bin Deutschland!Du bist Deutschland!
    Ihr da oben,ihr seid es nicht!
    Für mich lassen sich keine Gründe finden,meine Landsleute zu diskreditieren,um eine Auswanderung zu rechtfertigen.
    Einen an der Klatsche haben irgendwo alle Einwohner eines jeden Landes…

  • Ich habe mir wie sonst eigentlich nie, die Beiträge zuerst durchgelsen. Mit neugierigem Interesse lese ich hier wie schön es in der Ferne ist. Doch muß ich auch sagen, daß einige Auswanderer hier, Deutschland sehr negativ erscheinen lassen.
    Ihr habt eure Heimat verlassen, aus welchen Gründen auch immer, und ich kann mir auch denken, daß es nicht immer einfach war in einem neuen Land, aber wir kämpfen hier mittlerweile ums Überleben. Das hat nichts mit meckern oder Selbstmitleid zu tun, das ist die Realität. Nun, es hat nicht Jeder die Möglichkeit mit Sack und Pack einfach zu verschwinden, um neu anzufangen.
    Die deutsche Mentalität hat bestimmt nicht überall einen guten Ruf, aber wir haben gelernt uns mit Allem was kommt zu arrangieren. Dazu gehört eine menge Aktzeptanz. Wir versuchen aus den Mißständen immer das Beste zu machen. Und das Volk rückt in Notsituationen immer näher aneinander.
    Ich weiß nicht, ob diese Auswanderungswelle nicht auch ein Hinweis dafür ist, wie Viele an diesem Leben hier scheitern, und meinen ein besseres Leben in einem neuen Land zu finden. Auch dort ist meist kein Dolce Vita wie im Schlaraffenland, sondern genau wie hier erstmal Duckmäusern und harte Arbeit angesagt. Wer nicht Irgendjemanden kennt, der wiederum Irgendjemanden kennt, der hat oftmals verloren.
    Auf eigene Faust einfach so auswandern geht auch nicht. Die Sprachbarriere ist ein Problem, und mangelnde Information über die neue Wahlheimat ist ein großer Fehler den viele machen.
    Hier lebe ich mit den Mißständen und versuche das Beste daraus zu machen, wie die meisten Anderen auch.
    Deutschland mag ein Land der “weinenden Motzer” geworden sein, doch es ist DIE Heimat.

  • Teuer ist es auch woanders. Das haette mich nicht in die Flucht geschlagen, im gegenteil: Schweden, eines meiner Lieblingslaender, ist eines der teuersten der Welt.
    Ich lebe ausserhalb Deutschlands, weil es so unglaublich schwierig zu sein scheint, dort irgend etwas zu tun – Job finden, Haus kaufen/ verkaufen, Firmen gruenden, Leute heuern/ feuern – kurz, irgendwann mal hat man einfach die Faxen dicke.
    Woanders geht alles so leicht und so schnell im Vergleich, zumindest war das meine Erfahrung:
    Fuer meinen letzten Job schickte ich 32 Bewerbungen nach Deutschland (alle abgelehnt), 2 nach England (wurden beide angenommen), zwei nach USA (beide angenommen), und zwei nach Canada (beide angenommen), und eine nach Neuseeland (wurde angenommen und da bin ich jetzt, und hatte innerhalb einer Woche einen Job auf Lebenszeit, ein eigenes Haus, und einen Freundeskreis).
    Wieso bin ich gut genug fuer England, Canada, USA, Neuseeland, und nicht in Deutschland? Das fragen sich sicher viele, und gehen.
    Man hat schliesslich ein Leben zu leben.

  • Bestimmt ist das einer der Gründe,das alles immer teurer wird.Ein anderer Grund könnten auch die Menschen,deren Art und Verhalten miteinander sein.Viele sehen alles viel zu ernst,sind humorlos,intolerant und nicht offen für unbekanntes.
    Noch ein Grund könnten die Gesetzte und die Politik sein.Und das Wetter und die Landschaft.Ich bin noch nicht ausgewandert,würde aber gerne.Warum?!Aus den oben genannten Gründen.Würde gerne nach Gran Canaria gehen.

  • Ich denke, dass die Menschen nicht nur wegen ihrer eigenen Perspektivlosigkeit Deutschland verlassen. Auch die Politik tut ihr bestes dazu, die Menschen aus Deutschland zu vertreiben.
    Ich habe schon oft mir dem Gedanken gespielt, weil ich mich frage, ob ich mich mit diesem Land noch identifizieren kann.

  • Ich bin zwar nicht aus finanziellen Gründen ausgewandert, aber jetzt nach ca. 1 1/2 Jahren in den USA muss ich sagen, ich will nicht mehr zurück.
    Ich liebe weiterhin meine Heimat und fahre auch regelmäßig Heim, aber in Deutschland leben möchte ich nicht mehr. Aus verschiedenen Gründen.
    Ich komme nicht mehr mit der dortigen Mentalität zurecht. Jeder lebt nur für sich alleine, kümmert sich nicht um andere, selbst wenn es der engste Nachbar ist.
    Es wird nur gemeckert, egal über was – Ausländer, Religion, Regierung usw. usw. Wer nicht meckert ist nicht “in”. Niemand ergreift die Eigeninitiative. Es wird nur geschrien “Der Staat soll mal machen”, aber gleichzeitig lassen sich die Deutschen alles vom Staat bieten.
    Es hat sich unter der Bevölkerung eine “Wir sind die Größten-Mentalität” gebildet, die ich absolut nicht mehr nachvollziehen kann und die meiner Meinung nach von einem großen Teil Ignoranz und Überheblichkeit anderen Ländern gegenüber geprägt ist. Man sieht es ja schon hier bei YC.
    Und vom finanziellen Standpunkt aus gesehen, geht es mir hier auch weitaus besser. Weiter oben schrieb jemand, dass ein Arztbesuch sooo teuer ist. Ich war in Deutschland privat versichert, genauso wie ich es hier bin. Hier zahle ich aber nur ein Drittel dessen was ich in D bezahlt habe, bei gleicher Deckung. Und das obwohl ich in Kalifornien lebe, einem der teuersten Staaten in den US überhaupt.
    Es ist viel leichter Arbeit zu finden und auch dort aufzusteigen. Es war sicherlich eine Umstellung am Anfang, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und lebe hier gerne. Die Menschen sind freundlicher, das Wetter ist besser, das Klima bekommt mir besser, weniger Steuern, niedrigere Lebenshaltungskosten uvm. Das sind alles Gründe warum ich hier bleiben werde und ich kann es auch nur weiter empfehlen.
    Das Leben ist zu kurz um es nicht so zu gestalten, dass es einem gefällt. Und das habe ich getan und bin glücklich dabei.

  • Die ständige Abzocke ging mir auf den Geist. An jeder Ecke eine Radarfalle, ständige Knoellchen an der Windschutzscheibe. Ampeln , Verkehrsschilder und Baustellen. Abgase.Staus. Die meisten Stadt feste sind nur noch Wuerstchenbuden für irgendwelche Kleintierzucht, die ihren Vereinsetat aufbessern. Wein feste, auch in Staedten die nie eine Rebe gepflanzt haben.
    Die Gemeinden schmeißen mit Geldern umher, die sie noch gar nicht eingenommen haben. Alle Pleite.
    Der klein Unternehmer wird fertig gemacht. Die großen lassen sie laufen. Wie zum Beispiel Flick oder Schreiber.
    Dann die Politiker. Ja, wenn es um das sparen geht, dann müssen wir zusammen halten. Dann sind wir ja das große Deutsche Volk. Bei den Ausgaben sieht der Fall dann ganz anders aus.
    Dann sind die meisten Deutschen nur Heulsusen. Ich sehe das die alle auf den Bohlen und den Schwuchtel Medlock abfahren.
    Lebe selber in Texas. Kenne ein paar deutsche Auswanderer. Ganz nette Leute, wenn sie einmal ein paar Jahre hier leben. Die neuen die ankommen, sind furchtbar. Ich höre mir das Geweine 5 Minuten an und wünschen ihnen dann einen guten Tag und hoffe dabei, das Ich diese Deutschen nicht wieder treffe.
    Ich selber spreche nur noch die Sprache. Fühle mich auch nicht als Amerikaner. Eher Staatenlos.

  • Endlich einmal Antworten von Deutschen welche im Ausland leben und dort gut auskommen, sei es finanziell oder in menschlicher Beziehung. In vielen Laendern sind die Leute herzlicher, freundlicher, hoeflicher und hilfsbereiter als in Deutschland. Ich bin schon seit 44 Jahren in den USA, habe in vielen verschiedenen Staaten gewohnt, und habe den Unterschied zwischen dem deutschen und amerikanischen Benehmen der Bevoelkerung immer zu meinen Deutschland Besuchen gespuert.
    Warum ist das so? Warum sind so viele Deutsche im eigenen Land oft unhoeflich und arrogant? Dies ist ein Fehler welcher Touristen und auch deutsche Auswanderer zu Besuchen immer wieder abschreckt. Waere es nicht viel schoener wenn man sein bestes Benehmen zeigt und sich ein bischen hilfsbereiter und freundlicher Gaesten gegenueber verhaelt?
    **Tahini R W
    …fein wieder mal von Dir zu hoeren.
    Finde alle Antworten interessant:
    …aber in Deutschland “gescheitert sind wir nicht, weder hassen wir Deutschland, stellen bloss immer wieder bei Deutschlandbesuchen fest, dass die deutsche Bevoelkerung sehr gestresst erscheint und deshalb oft unhoeflich ist”.
    Im Ausland ist auch nicht alles einfach oder leicht, wir muessen alle schwer arbeiten, aber leichter als in Deutschland ist es doch.

  • Ich lebe nun seit fast 2 Jahren in China und muss sagen das ich den Schritt noch nie bereut habe.
    Die Arbeit wird honoriert und anerkannt.Man hat was von seinem Geld und zahlt nicht fast alles durch direkte und indirekte Steuern an den Staat.
    Natürlich gibt es auch negative Punkte zu benennen wie zum Beispiel das man sic h selbst versichern muss und fuer seine Rente selbst sorgen muss aber wer glaubt den heute in deutschland noch das in 20 Jahren ausser den Politikern noch irgendwer sonst von der staatlichen Rente leben kann ?
    Trotzdem denke ich das das hohe Preisniveau nicht der alles entscheidende Punkt ist auszuwandern .
    Lebensqualität,Klima, Zukunftsperspektiven,kein Konsumterror und das Abwenden von der Volksverdummung durch TV und (einige) Printmedien sind da schon eher Argumente würde ich sagen.

  • Ich bin auch ausgewandert und lebe jetzt in Thailand. Es ist natürlich schon alles wesentlich preiswerter hier als in D, aber das war nicht der Hauptgrund. Hier braucht man diesen ganzen Konsum und Marken Rausch nicht mitzumachen, ohne das man Außenseiter ist. Die Menschen hier sind auch so glücklich und zufrieden.
    Hier gehört man auch automatisch dazu, egal wo man hinkommt. Keiner bevormundet einen, keine Schlaumeier und alle haben Humor. Deutschland ist ein Land von Rechthabern und Absahnern geworden. Das arbeitende Volk wird nur noch ausgenutzt und verarscht (siehe Erhöhung der Renten um 0,54 % und gleichzeitig Verteuerung der Pflegeversicherung. Die Politiker bedienen sich und tun fürs Volk gar nichts!
    Lieber hier mit wenig auskommen, als in Deutschland einsam zu vergammeln!

  • Ich bin ausgewandert aber das hatte andere Gründe. Ich lebe in den USA. Da ist zwar das ein und das andere günstiger und der Lebensstandard (wenn man einen guten Job hat )höher als in Deutschland (mit dem gleichen Job ).
    Dafür wirds beim Arzt richtig teuer und das ganze Leben ist mehr eigenverantwortlich (Rente , Arbeitslosenversicherung usw ).Häuser sind hier viel günstiger und hier in den Südstaaten leben wirklich nur wenige zur Miete.
    Die Steuern kann man nicht vergleichen . In meinem County zahle ich 0,00 % MWST für Lebensmittel , Tierfutter , Medikamente und für den rest 8,5 % MWST.Das ist aber pro County verschieden (Eigenbestimmung ). In Alaska bezahlt man (meiner Info nach ) gar keine Sales Tax (Mwst ).
    Es verschieben sich halt die Kosten.
    Was für mich persönlich unbezahlbar ist (ich bin aber auch ein grosser Naturfreak )ist die Natur /wildnis hier. Schräg gegenüber von mir wohnt z.b. ein Bald Eagle (sieht aus wie ein weisskopfseeadler )dann haben wir hier süsse Gürteltiere und weniger süsse Kojoten.
    so hat halt jeder seine prios.
    grüße aus texas
    doro

  • ich bin ausgewandert !
    aber die preise sind nicht das Problem !
    in vielen anderen Ländern sind die Menschen einfach liebenswürdiger und weniger neidisch oder besserwisserisch !
    dann spielt auch das Klima eine rolle!
    Deutschland entwickelt sich immer mehr und mehr zu einer kasperbude , Beispiel Politik: ein Schröder bringt alles auf den weg und wird nur schlecht gemacht und dann ist die merkel an der Regierung , erntet, erntet und erntet was einer anderer gesät hat !
    die wirkliche Anerkennung und der Respekt voreinander ist leider verschwunden, jeder will recht haben und jeder weiß alles besser !
    Deutschland verlernt zuzuhören !!

  • Ich lebe zur Zeit in den USA und wenn ich die möglichkeit habe, bleibe ich dort. Ich mag die Gegend in den USA besser und vor allem es ist einfacher eine Arbeitsstelle dort zu finden. Ich würde auch auswandern nach Grossbritanien, weil einfach die Nachfrage als Nanny da sehr gross ist und eine gute Bezahlung gewährleistet wird.

  • Hallo,
    es ist nicht zu teuer, sondern zu ungerecht. Die Ignoranz ist zu groß geworden. Jeder kocht seine Suppe, ohne Rücksicht auf die anderen. Hauptsache, viele Menschen können in den Spiegel sehen und denken dass sie das größere Stück der vorhandenen Torte, für sich in Anspruch nehmen konnten.
    Ob das unsere Regierung ist, oder die Nachbarn, jeder sieht zu, dass er den Vorteil des Tages für sich nutzen kann. Leider bleiben zu viele Menschen dabei auf der Strecke, über die dann noch verächtlich gelächelt wird.
    Im Ausland muss sehr viel mehr für das Gesundheitswesen erbracht werden, aber das Klima der Menschen untereinander ist herzlicher, dadurch sind psychische Erkrankungen nicht so hoch, die andere Krankheiten mit ziehen. Außerdem verdient man angemessen, so dass der Alltag befriedigender abläuft.
    Wenn mein Alter nicht schon zu hoch wäre, um woanders neu anzufangen, ich wäre morgen weg.

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